Pädagogische Grundsätze

Die Johann-Christian-Senckenberg-Schule ist eine Gemeinschaftsschule mit mehreren Standorten.

Am Standort Villmar gibt es eine 5- jährige Grundschule mit einer Eingangsstufe, in der die Unterrichtsinhalte des ersten Schuljahres auf 2 Jahrgänge verteilt werden. Sie verbindet inhaltliche und organisatorische Elemente von Kindergarten und Schule und integriert sie in ihr Konzept. Pädagogische Zielsetzungen werden in regelmäßigen Treffen zwischen Erzieherinnen und Lehrerinnen abgesprochen.

An den Standorten Runkel und Arfurt gibt es eine 4- jährige Grundschule, wobei in Arfurt die jahrgangsübergreifenden Klassen 1/2 und 3/4 kennzeichnend sind. Daran schließen sich die Anfangsklassen 5 und 6 der Integrierten Gesamtschule in Villmar an, die in den Jahrgängen 7 bis 10 am Standort Runkel weitergeführt werden.

Ein sehr großer Vorteil unserer Arbeit ist daher, dass wir sehr viele Schüler bereits ab dem 1. Schuljahr in ihrer Schullaufbahn begleiten können.


 

Die Grundschulen

Das vorrangige Ziel der Grundschulen besteht in der Vermittlung der Kulturtechniken (Schreiben, Lesen, Rechnen) und einer allgemeinen Grundbildung, die die Schüler zum erfolgreichen Besuch einer weiterführenden Schule und zur Bewältigung der Aufgaben des täglichen Lebens befähigen soll.

Sie möchten jedes Kind seinen Fähigkeiten entsprechend individuell fördern, kein Kind zurücklassen und eine „Schule für alle Kinder" sein.

 

Eine genauere Beschreibung unserer Arbeit finden sie unter Info-Schrift der Grundschule.

Wir, Lehrer und Schule, versichern Ihnen, dass Sie davon ausgehen können,

  • dass uns Ihr Kind und sein schulisches und allgemeines Wohlergehen wichtig sind!
  • dass uns ein freundlicher und fairer Umgang miteinander (Eltern – Lehrer – Schüler), auch als Vorbild für unsere Schüler, wichtig ist!
  • dass ein freundlicher und fairer Umgang miteinander dem Interesse und Wohle Ihres Kindes dient!

 


 

Die Integrierte Gesamtschule

Die IGS ist eine Schule, die alle Kinder gemeinsam besuchen, unabhängig davon, ob sie den Schulabschluss der Hauptschule, der Realschule oder des Gymnasiums anstreben.

Wie begleiten wir Ihr Kind nach der Klasse 4?

•Zu Beginn des 5. Schuljahres stellen wir fest, wo unsere Schüler stehen, was sie können und was ihnen fehlt. Daraus leiten wir das Angebot von Fördermaßnahmen und –angeboten ab (LRS/Dyskalkulie).

•Patenschaften mit dem Jahrgang 6 erleichtern das Zurechtfinden in der neuen Umgebung.

•Austausch mit den Grundschullehrerinnen im Rahmen eines Treffens.

•Ständiger Dialog mit den Eltern und regelmäßige Rückmeldung über den Leistungsstand der Kinder (Schullaufbahnberatung)

Der Übergang von der Grundschule wird behutsam gestaltet und daher möglichst viel Unterricht vom Klassenlehrer und wenigen Fachlehrern erteilt. In den folgenden Jahren erhöht sich die Zahl der E/G-differenzierten Fächer und der Angebote im Wahlpflicht- und Wahlbereich. So können Selbständigkeit und Selbstverantwortung kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Die enge Zusammenarbeit der KollegInnen in Jahrgangs- und Fachteams fördert die gemeinsame pädagogische Arbeit, erleichtert die Koordination des Unterrichts und dient als Vorbild für die von den SchülerInnen erwartete Kooperation.

Im Rahmen der Schulprogrammdiskussion findet eine ständige Evaluation in den verschiedenen Arbeitsgruppen (insbesondere in der Steuer- und Evaluationsgruppe StEv) und in Fach- und Gesamtkonferenzen statt.

Eine externe Evaluation erfolgt durch das Institut für Qualitätssicherung des Hessischen Kultusministerium (zum Bericht).


 

Schwerpunkte während der Schullaufbahn sind:

 

Nicht die Wahl einer bestimmten Schule oder die Leistungsfähigkeit des zehnjährigen Kindes entscheidet über den Schulabschluss, sondern das Leistungsvermögen, das Ihr Kind mit 15 oder 16 Jahren erreicht hat.