Das Schulkonzept

Die Integrierte Gesamtschule beinhaltet die Bildungsgänge der Hauptschule, der Realschule und des Gymnasiums.
Während mit dem Wechsel von der Grundschule an allen anderen weiterführenden Schulen bereits frühzeitig – für die Jahrgangsstufe 5 – eine Schullaufbahnentscheidung getroffen werden muss, ist für diese so wichtige Entscheidung an der Integrierten Gesamtschule Zeit bis zum 8. Schuljahr.
Kinder, die für eine Integrierte Gesamtschule angemeldet werden, können sich folglich in Ruhe, mit Zeit und ohne Angst vor einem frühen Scheitern – sprich „Sitzenbleiben“ – entwickeln. Ab dem 8. Schuljahr entscheidet sich der weitere Schulweg der Kinder nach intensiven Beratungen mit den Eltern und dem Kind. Die Kinder verlassen – nach eigenem Leistungsvermögen – die Integrierte Gesamtschule am Ende der 9. Klasse mit dem Hauptschulabschluss bzw. nach dem 10. Schuljahr mit dem Realschulabschluss und – bei entsprechenden Noten – mit der Versetzung in die Gymnasiale Oberstufe oder das Berufliche Gymnasium.

Viele Schuluntersuchungen belegen, dass ein möglichst langes gemeinsames Lernen für alle Schülerinnen und Schüler zu guten Bildungsergebnissen führt.
Die Pisastudie hat die Schülerleistungen aller Länder, die Industriestaaten sind oder werden, miteinander verglichen. Die erfolgreichen Länder lernen alle nach der heterogenen Methode, d.h. leistungsschwächere und leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler lernen miteinander. Das Geheimnis, das in dieser Methode liegt, ist so einfach wie einleuchtend.
Wenn Schwächere und Stärkere miteinander lernen, wird das Lernen gründlicher.
Der Leistungsstärkere, der dem Schwächeren hilft, begreift genauer und erwirbt gleichzeitig die heute wichtigste Sozialkompetenz: Teamfähigkeit.

In der Sekundarstufe I (Klasse 5 - Klasse 10) vergeben wir alle Schulabschlüsse, den Hauptschulabschluss, den Realschulabschluss und die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe.